„Abschlussprüfungen werden erneut zu extremer Belastung führen!“

GEW Hessen fordert verbindliche Korrekturtage | Pressemitteilung

Frankfurt: Die schriftlichen Abschlussprüfungen an den Fachoberschulen haben begonnen. Die GEW Hessen wünscht allen Schüler:innen, Lehrkräften und Eltern eine erfolgreiche Prüfungsphase. Gleichzeitig müssen die Korrekturen parallel zum laufenden Unterricht erfolgen – hierdurch wird sich die Arbeitszeit von vielen Kolleg:innen auf ein kaum vertretbares Ausmaß erhöhen. Die GEW Hessen fordert deshalb verbindliche Korrekturtage für die betroffenen Lehrkräfte.

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Bereits im vierten Jahr in Folge erhebt die GEW Hessen den Mehraufwand, der durch die Korrektur der Abschlussprüfungen entsteht. Thilo Hartmann, Vorsitzender der hessischen GEW, sagte dazu: „Wie bei den Abiturprüfungen führen auch die Korrekturen der Abschlussprüfungen der Fachoberschulen, der Sekundarstufe I und der berufsbildenden Schulen zu einer sehr hohen zusätzlichen Belastung. Der Kultusminister verweigert weiterhin die Einführung von verbindlichen Korrekturtagen, obwohl dies von der überwältigenden Mehrheit der Lehrkräfte gefordert wird. Mit unserer Umfrage möchten wir die enormen Belastungen, denen unsere Kolleg:innen ausgesetzt sind, sichtbar machen. Und wir werden dies weiterhin tun, bis das Kultusministerium seine ablehnende Haltung in dieser Angelegenheit ändert.“

Die Umfrage aus dem letzten Jahr hat ergeben, dass Lehrkräfte während der Korrekturzeit der Abschlussprüfungen mehr als 29 Stunden zusätzlich gearbeitet haben. „Deshalb ist es an der Zeit, dass Kultusminister Schwarz endlich verbindliche Korrekturtage einführt“.

Die anonymisierte Umfrage der GEW Hessen beginnt am 7. Mai und endet am 14. Juni 2026. Dadurch wird auch der Mehraufwand erfasst, der durch den zweiten Prüfungstermin entsteht. Die GEW Hessen wünscht allen Schüler:innen, Lehrkräften und Eltern eine erfolgreiche Prüfungsphase.