Im Gespräch mit „Aktiven vor Ort“

HLZ 12/2018: Aktiv vor Ort

Die HLZ hatte jüngere und ältere Kolleginnen und Kollegen unterschiedlicher Schulformen, mit langjähriger Erfahrung als GEW-Vertrauensperson und ganz neu „im Geschäft“ zu einem Gespräch über die GEW-Arbeit als „Aktive vor Ort“ eingeladen. An dem Gespräch in der Landesgeschäftsstelle in Frankfurt nahmen teil: Tony Schwarz (45), stellvertretender Landesvorsitzender, Elke Fischer (47) und Elna Singer (56), die an derselben Grundschule in Bensheim unterrichten, Katharina Grossardt (32) von einer Gymnasialen Oberstufenschule in Rüsselsheim, Robert Hottinger (45) vom Immanuel-Kant-Gymnasium in Rüsselsheim und Herbert G. Just (63) von einer Beruflichen Schule in Rüsselsheim. Das Gespräch führte HLZ-Redakteur Harald Freiling.

HLZ: Schön, dass das so schnell geklappt hat. Herzlich willkommen! Die GEW will in mehreren Aktionswochen Ende 2018 mehr Kolleginnen und Kollegen finden, die sich „aktiv vor Ort“ einbringen wollen. Reden wir nicht darum herum: Es wird nicht ausreichen, dass wir dem althergebrachten Begriff „Vertrauensperson“ einfach ein„Aktiv vor Ort“ zur Seite stellen. Die Kaffeetassen mit dem Logo der Kampagne und dem Aufdruck „Einfach mal den Mund aufmachen“ sind schön, aber auch sie werden es allein nicht herumreißen. Was sind eure Erfahrungen als GEW-Aktive vor Ort und was muss sich ändern?

Herbert: Ich bin wohl hier der „Dienstälteste“ und gehöre zu denen, die am Ende ihres Berufslebens auch vor der Frage stehen, wer meine Arbeit als GEW-Vertrauensmann an meiner Schule weiterführt. Für die Arbeit im Personalrat haben sich engagierte Nachfolgerinnen und Nachfolger gefunden. Aber für die GEW-Arbeit? Ich erinnere mich noch an Zeiten, als wir uns bei den GEW-Treffen in der Kneipe mit 15 oder 20 Kolleginnen und Kollegen getroffen haben. Aber heute? Als ich heute am Tag nach der Landtagswahl ins Lehrerzimmer kam, habe ich kein einziges Gespräch über das Thema wahrgenommen. Die Kolleginnen und Kollegen wuselten durch die Gänge oder saßen schweigend vor ihren Smartphones.

Elna: Ich bin auch schon lange dabei, seit 25 Jahren als Personalrätin und viele Jahre als Vertrauensfrau. Als Elke an unsere Schule kam, war ich ganz happy. Sie hat nicht lange gezögert, als ich sie fragte, ob sie sich diese Arbeit vorstellen kann. Die Kolleginnen und Kollegen finden das, was wir machen, „in Ordnung“ und „normal“, aber Interesse an den gewerkschaftlichen Themen gibt es kaum. Nur wenn es persönlichen Nutzen bringt, kommt man mal mit einer Frage zu mir. Zu den Dingen, die mich bei der Stange halten, gehören die Treffen der Vertrauensleute im Kreisverband. Da trifft man auch Kolleginnen und Kollegen anderer Schulen und Schulformen. Das finde ich spannend.

Elke: Klar, ich hatte einfach Lust, mich einzubringen. Aber ich will es nicht dabei belassen, die Plakate aufzuhängen. Wenn wir die Kolleginnen und Kollegen erreichen wollen, müssen wir sie persönlich ansprechen...

Elna: … da bist du optimistischer als ich…

Elke: … aber es wird uns nur gelingen, wenn wir die Form der Ansprache ändern. Das ist mir oft viel zu schwer, zu bedeutsam, zu moralisch. Wie wollen wir die Kolleginnen und Kollegen aktivieren, wenn wir ihnen immer nur sagen, wie schlimm alles ist? Dann fragen die sich doch zu recht: Was hat denn die GEW gemacht und was hat sie erreicht?

Tony: Daran knüpft unsere Idee an, mit Kolleginnen und Kollegen in den Schulen, wo wir keine Vertrauensleute oder Ansprechpersonen für die GEW haben, bei einer Tasse Kaffee ins Gespräch zu kommen. Die Tasse bringen wir dann auch gleich mit, aber nicht die „Richtlinien für die Vertrauensleutearbeit“, die dicken Ordner mit dem Dienst- und Schulrecht oder die lange Liste, was die „Aktiven vor Ort“ alles tun sollen..

Katharina: Ich bin noch nicht so lange dabei. Vertrauensfrau bin ich seit anderthalb Jahren – übrigens wurde ich sogar von der Schulgruppe gewählt! Dann bin ich in den Personalrat nachgerückt und nun erneut gewählt worden. Zwei- oder dreimal habe ich die GEW-Mitglieder zu Treffen eingeladen, aber das Angebot wurde leider nur von wenigen angenommen. Gibt es denn für die Idee, die Tony beschrieben hat, ein Potenzial?

Tony: Ich glaube schon. Zum Auftakt der Kampagne „Bildung braucht bessere Bedingungen“ haben wir eine Mail an alle GEW-Mitglieder geschickt und dabei auch gefragt, ob sie sich vorstellen können, sich persönlich stärker einzubringen. Da habe ich viele Mails bekommen. An einer Umfrage des Bundesausschusses der Studierenden in der GEW und der Jungen GEW haben sich über 7.000 GEW-Mitglieder unter 35 beteiligt und ein Viertel sagte, sie könnten sich ein aktives Engagement vorstellen (HLZ S17). Interessant waren die Antworten, warum sie es doch nicht tun. Viele sagen, und das verwundert mich nicht, dass sie keine Zeit haben, aber viele geben auch eine andere verblüffende Antwort: Mich hat noch nie jemand gefragt. Das wollen wir ändern.

Robert: Gut, mich hat auch niemand gefragt, aber mich hat es einfach gereizt, die GEW und die GEW-Themen vor Ort voranzubringen. Ich mache das jetzt seit zwei Jahren und es lässt sich gar nicht schlecht an. Das Gymnasium, an dem ich arbeite, ist eine alte Philologenhochburg. Manche Kollegen, die für den Philologenverband standen, sind inzwischen in Pension. Jetzt kommen die Kolleginnen und Kollegen immer öfter zu mir und fragen nach den Informationen und Einschätzungen der GEW. Dabei sind für mich die Vernetzung mit dem Kreisvorstand und der GEW-Fraktion im Gesamtpersonalrat und vor allem die Informationen, die ich bei den regionalen Treffen der Personalräte und GEW-Vertrauensleute bekomme, extrem wichtig. Diesen Informationsvorsprung akzeptiert inzwischen auch die Schulleitung. Den Seufzer „Sie immer mit Ihrer GEW!“ höre ich inzwischen immer seltener. Aber noch etwas zu der Frage, warum man sich für die GEW vor Ort engagiert. Die Antwort ist ziemlich kompliziert. Ich war auf einem Wochenendseminar der GEW für Vertrauensleute. Das war nützlich und hat außerdem Spaß gemacht. Aber es gab eine extreme Bandbreite von Motiven: Da gab es die Kolleginnen und Kollegen, die ganz nachdrücklich gesagt haben, dass sie nur die handfesten Informationen für den schulischen Alltag haben wollen und den ganzen politischen „Schnickschnack“ von Nicaragua über Berufsverbote bis zu TTIP nicht brauchen. Und gleichzeitig gab es die Kolleginnen und Kollegen, die sagten, dass sie genau deshalb in der GEW sind, weil sie eben über den alltäglichen Tellerrand schaut…

Katharina: Ich gehöre da eher der zweiten Gruppe an. Mich beeindruckt, wie sich zum Beispiel Naturschutzorganisationen bei diversen Aktionen zusammenschließen, um ihrer Stimme mehr Gewicht zu verleihen. Bei den allgemeinen gesellschaftlichen Themen wünsche ich mir eine stärkere gewerkschaftliche Zusammenarbeit auch im DGB. Nur dann schaffen wir es, den nötigen politischen Druck zu erzeugen – auch in der Frage der Arbeitszeit. Wir brauchen wieder Visionen, wohin die Reise gesamtgesellschaftlich gehen soll!

Tony: Da hast du völlig recht. Die Sonne mit der 35, das Kampagnenlogo der Gewerkschaften für die 35-Stundenwoche, war ein starkes, positives Symbol. So etwas brauchen wir wieder. Für die GEW Hessen ist die Arbeitszeit natürlich weiter ein Thema. Wir hatten gerade die Aktionskonferenzen der Personalräte mit den Vorträgen von Frank Mußmann über die Arbeitsbelastungsstudie in Niedersachsen, und wir überlegen jetzt, wie wir die Erkenntnisse, die dort niemand mehr bestreitet, auch in Hessen nutzen können. 

HLZ: Die GEW erhofft sich mit der Aktion „Aktiv vor Ort“, mehr Kolleginnen und Kollegen zu finden, die der GEW in den Schulen ein Gesicht geben, die sich trauen, sich für die GEW zu engagieren. Wie kann das gelingen?

Herbert: Na gut, als Gesicht der GEW bin ich an meiner Schule bekannt und akzeptiert. Aber genau das nervt und zehrt mit den Jahren an den Nerven: Die GEW wird als Dienstleister wahrgenommen, und ich bin eben ihr Vertreter vor Ort. Früher gab es an den Schulen sogar mal Vertrauensleute der Debeka. Genau das will ich nicht sein, denn wer geht schon mit einem Dienstleister abends in die Kneipe. Wenn die Kolleginnen und Kollegen was wollen, wissen sie, an wen sie sich wenden können. Wenn ich politische Themen in der Gesamtkonferenz unter die Leute bringen will, signalisieren sie oft Zustimmung, aber nur im kleinen Kreis, zum Beispiel am Kopierer. Den Kolleginnen und Kollegen fehlt inzwischen nicht nur die Zeit, sondern uns sind auch die Räume abhanden gekommen. Ich will jetzt nicht für die Wiedereinführung der Raucherlehrerzimmer plädieren, bei uns war es die Teeküche, vor der der Schulleiter neue Kolleginnen und Kollegen warnte, weil sich dort die Unruhestifter von der GEW treffen. Und die platzte genau deshalb aus allen Nähten. Jetzt stehen in den Lehrerzimmern zahlreiche Computer und unser cleaner Neubau reizt auch nicht zum Schwätzen. 

Elna: Irgendwie ist es doch paradox: Unsere frühere Schulleiterin hat alle neuen Kolleginnen und Kollegen vor mir und der GEW gewarnt. Das hat mich aber nicht gestört. Der Platz, um GEW-Material aufzuhängen, war stark begrenzt. Mittlerweile haben wir ganz viel Platz für unsere Aushänge,  aber ich bin mir nicht sicher, wieviele sie überhaupt lesen…

Katharina: Zum Desinteresse kommt häufig die Angst, sich politisch zu engagieren oder auch nur in der Gesamtkonferenz den Mund aufzumachen…

Tony: … dann sag doch mal, wie du dazu gekommen bist…

Katharina: Ich bin familiär sehr stark politisch sozialisiert. An den Schulen, an denen ich meine Ausbildung gemacht und gearbeitet habe, habe ich engagierte, kritische Kolleginnen und Kollegen kennengelernt und die waren eben immer in der GEW. Dass es an meiner jetzigen Schule dann so ruhig war, vieles geschluckt und nur unter der Hand kritisiert wurde, das hat mir nicht gefallen. Als ich dann mit einem großen Foto in der regionalen Zeitung abgebildet war, als wir in der Rüsselsheimer Innenstadt symbolisch die dringend benötigten Lehrkräfte gebacken haben, brachte mir das sogar den Respekt der Schulleiterin ein …

Robert: … und genau dieselbe Aktion hat auch vielen Kolleginnen und Kollegen meiner Schule gefallen. Wir beide waren ja gemeinsam auf dem 

HLZ: … und auch auf dem Titelbild der HLZ 7-8/2018 …

Robert: … und auch als wir im Jahr davor die Mauer in Groß-Gerau gebaut haben, haben viele Kolleginnen und Kollegen in der Schule eine der Pappkisten beschriftet, die im Lehrerzimmer standen. Klar bin ich dann auch frustriert, wenn bei der großen Bildungsdemo in Frankfurt von meiner Schule nur zwei Kollegen mitkamen …

HLZ: … stimmt gar nicht, deine Frau war auch dabei ….

Robert: … aber wir dürfen die Messlatte nicht zu hoch legen. Die jungen Kolleginnen und Kollegen kriegen wir kaum noch in formalisierte Strukturen, wie sie in der GEW bestehen. „On and off“ ist da die Devise, hin- und herzappen wie bei der Fernbedienung. Im digitalen Zeitalter sind die Dinge oft viel kurzlebiger. Leute, die 30 Jahre Vertrauensleutearbeit machen oder wie Harald seit 20 Jahren das regelmäßige Erscheinen der HLZ gewährleisten, die wird man kaum noch finden. 

Tony: Deshalb setzen wir in der Aktion „Aktiv vor Ort“ auf niedrigschwellige Angebote. 

Robert: Ich will das auch gar nicht kleinreden. Wir haben durch die verstärkte Kommunikation über solche Dinge schon etwas verändert. Wir haben es hinbekommen, dass – mit Unterstützung der GEW im Kreisverband – unsere Gesamtkonferenz den Antrag auf Umwandlung in eine selbstständige Schule abgelehnt hat. 

Herbert: Das stimmt. Meine Stimme hat schon Gewicht. Und es gab immer auch andere Kolleginnen und Kollegen, die den Mund in der Konferenz aufgemacht haben. So konnten wir zum Beispiel den Plan für eine veränderte Schulverfassung durchkreuzen. Das gibt Selbstbewusstsein, aber diese Form der Selbstermächtigung erodiert.

Tony: Zweifellos ist es eine unbestrittene Stärke der GEW, dass wir auf allen Ebenen als Träger von Kompetenz angesehen werden, auf die auch die Aktiven vor Ort aufbauen können. Die UBUS-Broschüre der GEW wird bei uns auch vom Schulamt empfohlen, LiV-Spektrum begleitet die Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst durch das Referendariat, die HLZ verbreitet die Informationen der Landesrechtsstelle und unsere Ordner zum Dienst- und Schulrecht sind auch für die Schulleitungen unverzichtbar.

Elke: Aber zu der Sicherheit, dass ich bei Rechtsfragen auf die kompetenten Informationen der GEW zurückgreifen kann, muss ja noch mehr kommen, um diese Arbeit vor Ort machen zu wollen. Spaß, Kreativität, Phantasie oder auch die Möglichkeit, zu sagen, wann Schluss ist: Wenn ihr meine Arbeit nicht schätzt, wenn ihr mich im Zweifel im Regen stehen lasst, dann muss ich das ja auch nicht weiter machen.

Elna: Da bin ich mal gespannt bei dir. Dich kriegt so schnell niemand klein…

Elke: … weil mir die Arbeit auch nach vielen Jahren noch Spaß macht. Der Austausch in der Region, mit den Kolleginnen und Kollegen im Kreisvorstand, dem ich jetzt auch angehöre, ist zum Beispiel ein solcher Spaßfaktor. Ich lerne da viel, vor allem auch über den Tellerrand der Einzelschule rauszugucken und an Informationen zu kommen…

Herbert: … wobei ich unter der Menge der Informationen und Materialien im Schulversand des Landesverbands schon oft ziemlich leide. Von wichtigen Flugblättern und Informationen kriege ich dann an einer Schule mit 150 Lehrkräften nur eine Handvoll, anderes kommt ziemlich unvermittelt oder zu spät. Die schönen Plakate zum Frauenwahlrecht, die mit dem Aufruf verbunden waren, das Stimmrecht bei der Landtagswahl zu nutzen, kamen bei uns drei Tage vor dem Wahltag an. 

Elke: Das, was ich mit dem Begriff „Leichtigkeit“ meine, gilt übrigens auch für die Plakate. Die Demoszenen mit den GEW-Fahnen und der viele Text: Das passt auch nicht mehr so ganz in diese Zeit.

Robert: Irgendwie müsste man das Material viel besser strukturieren, aber auch reduzieren. Da könnten wir intensiver die digitalen Medien nutzen.

HLZ: Seht ihr das als eine Option an, um junge Kolleginnen und Kollegen besser zu erreichen? Die GEW in den sozialen Netzwerken? Wenn die Kolleginnen und Kollegen, wie Herbert sagte, in den Pausen vor allem auf ihr Smartphone starren, müssen wir uns dann nicht auch als GEW einschleichen?

Tony: Wir diskutieren das schon und wir müssen das auch besser nutzen. Aber das Internet leistet ja nun bekanntlich keinen Beitrag zur Reduzierung der Informationsflut, wie sie sich Herbert und Robert wünschen – im Gegenteil. Und das mit dem „Einschleichen“ wird auch nicht funktionieren, denn ein GEW-Kanal auf Youtube oder Facebook wird genauso wenig abonniert wie die Infos am GEW-Brett gelesen werden. Die Ansprache von Kolleginnen und Kollegen vor Ort, der Austausch von Terminen und Treffen – das kann man sicher moderner gestalten als über das Postfach im Lehrerzimmer. Doch die politische Aktivierung bleibt letztlich analog – bei Diskussionen, Demonstrationen oder beim Streik für bessere Arbeitsbedingungen. 

HLZ: Zum Schluss habt ihr alle noch einen Wunsch frei: Was wünscht ihr euch von der GEW, damit ihr in eurem Engagement vor Ort gestärkt werdet, damit ihr dabei bleibt und damit wir mehr Kolleginnen und Kollegen für diese Arbeit gewinnen können?

Katharina: Ich wünsche mir eine große Bandbreite von Themen, denn es geht mir bei der Frage, wo ich mich politisch und gesellschaftlich engagiere, nicht nur um die Probleme von Lehrerinnen und Lehrern.

Elke: Ich habe es ja vorher schon einmal gesagt: mehr Leichtigkeit in der Ansprache, denn die GEW ist keine Vereinigung von Funktionärinnen und Funktionären. Das wird ihr zwar oft nachgesagt, aber es stimmt eben nicht. 

Tony: Ich fände es prima, wenn alle, die für die GEW aktiv sind, spüren und ausstrahlen, dass solidarisches Handeln Spaß macht, verbindet und allen etwas bringt.

Robert: … weil das zu meiner Glaubwürdigkeit beiträgt. Ich kann eigentlich nur sagen, dass die GEW auf einem guten Weg ist ...

Herbert: …sonst wäre ich ja auch nicht so lange dabei geblieben. Rezepte gegen das zunehmende politische Desinteresse und die große Vereinzelung wird die GEW kaum liefern können. Das ist wohl der „Zeitgeist“. Aber ich bin sicher, es gibt es in jedem Kollegium auch Potenziale, dem etwas entgegenzusetzen, auch wenn man sich oft als einsamer Rufer in der Wüste fühlt.

HLZ: Vielen Dank für das Gespräch und viel Spaß und Erfolg bei eurer weiteren Arbeit!