Hilfen, Spenden

Ein Hilferuf aus Lesbos

Die Flüchtlinge in Moria müssen unter menschenunwürdigen Bedingungen ausharren, Krankheiten breiten sich aus, Übergriffe sind an der Tagesordnung, Selbstverletzungen und Selbstmordversuche bei den von Krieg und Vertreibung hoch traumatisierten Kindern nehmen zu.

siehe "Ärzte ohne Grenzen"

Wir haben Kontakt zum Verein "Solidarität für alle" in Athen aufgenommen. Dieser wurde 2012 als antirassistisch-antifaschistische Solidaritätsbewegung in Griechenland gegründet und unterstützt seit 2015 fast jedes Flüchtlingslager in Griechenland.

Auf der Insel Lesbos kommen die meisten Flüchtlinge Griechenlands an, deshalb gründete sich 2017  eine Untergruppe "Solidarität für alle Lesbos", um den Flüchtlingen in Moria auf Lesbos direkt helfen zu können. Immerhin leben mehr als 19.000 Flüchtlinge in Moria, das ist mehr als das Sechsfache seiner Kapazität. Aus diesem Grund hat "Solidarität für alle Lesbos" zwei Kampagnen gestartet. Zum einen werden die Spendengelder für dringend benötigte Hygieneartikel verwendet, zum anderen rief die Initiative Anfang März zwei selbstorganisierte Schulen im Lager Moria ins Leben und sammelte Schulmaterial, doch aufgrund der Einschränkungen durch die  COVID-19-Pandemie konnten die Schulen noch nicht fertig gestellt werden. Seit Mai haben die Mitglieder wieder angefangen, das Schulprojekt voran zu treiben.

Wer helfen und spenden will, kann die Arbeit des Vereins auf Lesbos direkt unterstützen.

Verein "Solidarität für alle" (Solidarity for all)

Bitte Stichwort "Moria" angeben. Die Spenden werden komplett für dringend benötigte Hygieneartikel, Schulmaterial und die selbst die organisierten Schulen in Moria verwendet.

Bank: NATIONAL BANK OF GREECE
SWIFT/BIC: ETHNGR AA
IBAN: GR59 0110 0400 0000 0404 8343 562
Bank Account Name: TAMEIO STIRIKSHS PROTOVOULION KAI DOMON KOINONIKHS
ALLILEGGYHS

Fotos: Verein "Solidarity for all", Lesbos

Homepage des Vereins (leider auf Griechisch, weniges auf Englisch)

Flyer des Vereins in Englisch

Katastrophale Zustände in den Flüchtlingslagern in Griechenland

Menschenrechte

"Die Art und Weise, wie die EU Geflüchtete an den europäischen Außengrenzen zurückweist, ist mit den Grundsätzen von Humanität und Menschenwürde nicht vereinbar", sagt DGB-Vorstand Annelie Buntenbach in einem Statement für die

Aktion "Menschenrechte wahren – Lager auflösen – Evakuierung jetzt!" des Republikanischen Anwältinnen- und Anwältevereins (RAV).

Lager evakuieren

Die Zustände auf den griechischen Inseln - vor allem auf Lesbos - seien unerträglich, so Buntenbach in ihrem Videostatement. "Die Lager auf den griechischen Inseln müssen evakuiert werden."

Mehr auf der Seite der DGB

Spendenaufruf

Der DGB ruft wegen der katastrophalen Situation im Geflüchteten-Lager "Moria", die durch die Corona-Pandemie zugespitzt ist, zu Spenden auf. Über den gemeinnützigen Verein "Respekt für Griechenland e.V." mit seinem Projekt "Volunteers for Lesbos" werden die eingegangenen Spenden an Projekte gegeben, die im Lager Moria auf Lesbos arbeiten. "Respekt für Griechenland e.V." und die "Volunteers for Lesbos" sind seit über vier Jahren auf Lesbos tätig, kennen die dortigen Strukturen und internationalen sowie lokalen Gruppen gut und können dadurch sicherstellen, dass die Spenden bei den besonders gefährdeten und notleidenden Gruppen ankommen. "Respekt für Griechenland" hat vor zwei Monaten mit einer "Zeltpaten-Aktion" gezeigt, dass es kurzfristig dringend benötigte Güter zielgerichtet vor Ort verteilen kann.

Konto "Respekt für Griechenland e.V."

IBAN DE31 4306 0967 1175 7746 05

GLS Bank, BIC: GENODEM1GLS

Stichwort: Solidarität für Moria

Hinweis: Quittungen bei Spenden über 200 Euro werden bei Angabe der Adresse vom Verein zugesandt.

Hilfe für bedürftige Familien in Namibia

Unser Frankfurter GEW-Kollege Paul Neuhaus ist derzeit in Namibia und bat uns um Hilfe:

"Schon seit einiger Zeit unterstützen wir von der DHPS in Windhoek (Deutsche Höhere Privatschule) bedürftige Familien in den Townships rund um die Stadt. Normalerweise beteiligen wir uns an einer Suppenküche, bei der wir jedes Wochenende für die Familien kochen, so dass diese  - und vor allem die Kinder - eine warme Mahlzeit bekommen. Leider hat Covid-19 nun auch Namibia fest im griff und es besteht ein Ausgangsverbot sowie ein Verbot für Versammlungen, so dass wir die Suppenküche derzeit nicht unterhalten können. Gerade jetzt haben die Familien unsere Hilfe aber besonders nötig, denn viele Namibier können derzeit nicht arbeiten, so dass selbst das letzte bisschen Geld fehlt.

Wir haben daher beschlossen unser Engagement zu verändern und beliefern nun die Familien direkt mit Lebensmitteln, so dass diese sich in dieser schwierigen Zeit versorgen können. Auf Grund der Lage würden wir unsere Hilfe gerne ausweiten und möglichst viele Familien, sowie Waisenkinder und deren Vormünder unterstützen.

Das schaffen wir nicht alleine. Wir sind für jede Unterstützung dankbar und versichern, dass jeder Cent direkt an die Familien geht."

Für Spenden kann das im Video genannte PayPal-Konto meiner Kollegin oder das Sammelkonto der GEW-Hessen genutzt werden.

GEW Landesverband Hessen

Bitte Stichwort "Namibia-Hilfe" angeben

BB Bank Karlsruhe

IBAN: DE88 6609 0800 0000 9054 10

BIC: GENODE61BBB