Streik | Fragen und Antworten

Derzeit finden in täglich wechselnden Städten und Kommunen in Hessen Warnstreiks statt. In diese Streikwelle ist auch der Sozial- und Erziehungsdienst einbezogen. Nicht immer gelingt es, dass alle DGB-Gewerkschaften ihre Mitglieder in den jeweiligen Kommunen und Einrichtungen zeitgleich und koordiniert zum Warnstreik aufrufen. Es gilt folgendes:

Darf ich nur streiken, wenn meine eigene Gewerkschaft dazu aufruft?

  • Streikrecht: Wenn eine Gewerkschaft die Beschäftigten in einer Einrichtung zum Streik aufruft, gilt dieser Ausruf auch für alle anderen Tarifbeschäftigten, auch die Mitglieder der GEW dürfen dann an diesem Streik teilnehmen.

Bekomme ich als GEW-Mitglied Streikgeld?

  • GEW-Mitglieder, die aufgrund eines ver.di-Aufrufes in ihrer Einrichtung an einem Streik teilnehmen, haben bei der GEW Anspruch auf Streikgeld. Dafür müssen sie sich nicht in eine Streikliste eintragen.

Wie hoch ist das Streikgeld?

  • Höhe des Streikgeldes (laut GEW Satzung): Für Warnstreiks wird GEW-Mitgliedern der nachgewiesene Nettogehaltsabzug ersetzt; maximal das Dreifache des auf den nächsten vollen Euro aufgerundeten monatlichen Mitgliedsbeitrages.

Wie komme ich an mein Streikgeld?

Verfahren: Um an das Streikgeld zu kommen, müssen die Beschäftigten einen Streikgeldantrag stellen. Einen entsprechenden Vordruck senden wir gerne zu:

info@gew-hessen.de.

Der ausgefüllte Antrag muss dann zusammen mit einer Kopie der Gehaltsabrechnung, aus der der streikbedingte Lohnabzug hervorgeht, bei der GEW eingereicht werden: GEW Hessen – Streikgeldkasse, Zimmerweg 12, 60325 Frankfurt