Witzenhausen: Die GEW Hessen unterstützt die deutliche Kritik an der geplanten Vollsperrung der B451 zwischen Helsa und Wickenrode. Nach Messungen der GEW Witzenhausen sei eine alternative Verkehrsführung möglich.
Im Mittelpunkt der Kritik stehen die erheblichen Folgen für Familien: Durch die Sperrung würde sich der Schulweg für viele Kinder und Eltern deutlich verlängern. Statt kurzer Strecken müssten teils sehr weite Umwege in Kauf genommen werden, was den Alltag spürbar erschwert. Eine Umfahrung der geplanten Vollsperrung würde eine einfache Fahrt von über 30 Kilometer bedeuten.
„Für viele Familien bedeutet das nicht nur mehr Zeit im Auto, sondern eine echte Belastung im täglichen Ablauf. Gerade für Schulkinder wird der Weg unnötig verlängert – das ist schwer vermittelbar“, erklärte Thilo Hartmann, Vorsitzender der GEW Hessen.
Die GEW Hessen fordert daher, dass die Fahrbahn nur einspurig gesperrt und mit einer Ampelschaltung versehen wird, um den Verkehr zumindest eingeschränkt aufrechtzuerhalten. Somit wären die Auswirkungen für die betroffenen Familien und deren Weg zur Schule etwas gelindert.