Verantwortung für gute Bildung und Ganztag nutzen!

Hessen übernimmt Vorsitz der ASMK und JFMK | Pressemitteilung

Frankfurt: Zum Jahresbeginn hat das Land Hessen turnusgemäß den Vorsitz der Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) sowie der Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) übernommen. Damit hat Staatsministerin Heike Hofmann die federführende Rolle in zwei zentralen Länderforen zur Gestaltung sozial- und familienpolitischer Rahmenbedingungen in Deutschland inne. 

„Die von Staatsministerin Hofmann genannten Schwerpunkte, insbesondere die Förderung von Medien- und Demokratiekompetenzen junger Menschen, sind gut und wichtig. Demokratische Beteiligung braucht verlässliche Räume, in denen Teilhabe erfahren werden kann. Zudem ist Medienbildung eine der Schlüsselqualifikationen, die es braucht, um Medien zu verstehen, sie sinnvoll zu nutzen und ihre Risiken einzuschätzen. Um aktiv und sicher an der digitalen Gesellschaft teilnehmen zu können, braucht es mehr Angebote, die für die Gefahren sensibilisieren“, erklärte Thilo Hartmann, Vorsitzender der GEW Hessen.

„Darüber hinaus sollte aus unserer Sicht der Vorsitz der JFMK genutzt werden, um das Thema Ganztag konsequent voranzubringen. Dazu gehören eine verlässliche Finanzierung, die Sicherung qualifizierter Fachkräfte und die konsequente Förderung von Kindern mit schlechten Startchancen. Neben geeigneten Räumen fordern wir eine warme Mahlzeit für jedes Kind. Nur so kann Ganztag seinem Anspruch gerecht werden: Kinder bestmöglich zu fördern und Familien die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu erleichtern“, so Hartmann weiter

Die GEW Hessen fordert die Hessische Sozialministerin daher auf, im Rahmen ihres Vorsitzes der ASMK und JFMK die Bildungs- und Familienperspektive konsequent zu bündeln und ressortübergreifend für Verbesserungen im Ganztag einzutreten.