Die Bewerbungsphase für die dritte Verleihung des Hessischen Inklusionspreises hat begonnen. Ausgezeichnet werden Projekte, die zeigen, wie Inklusion im Alltag konkret gelingt und damit zu einer Gesellschaft beitragen, in der alle Menschen gleichberechtigt teilhaben können. Die Patenschaft übernehmen in diesem Jahr die Wochenendrebellen – Jason und Mirco von Juterczenka. Medienpartnerin ist erneut die Frankfurter Rundschau.
Thilo Hartmann, Vorsitzender der GEW Hessen, hob die gesellschaftliche Bedeutung des Preises hervor: „Der Hessische Inklusionspreis macht sichtbar, wie vielfältig und kreativ Inklusion gelingen kann. Die ausgezeichneten Projekte sind wichtige Impulse für eine Gesellschaft, in der Teilhabe für alle selbstverständlich ist“.
Bewerben können sich Kitas und Schulen, Vereine sowie andere Non-Profit-Organisationen mit besonders gelungenen inklusiven Ansätzen. Vergeben wird der Preis in den Kategorien Bildung und Alltag. In beiden Kategorien gibt es Preisgelder von 700 Euro für den 1. Preis, 450 Euro für den 2. Preis und 350 Euro für den 3. Preis. „Wir wollen mit der Auszeichnung Danke sagen, gute Ideen stärken und andere zum Mitmachen ermutigen. Denn eine inklusive Gesellschaft entsteht dort, wo Menschen gemeinsam Barrieren abbauen und Teilhabe ermöglichen“, so Hartmann. Gleichzeitig dient der Preis dazu, den Finger dort in die Wunde zu legen, wo die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen an mangelnden Ressourcen scheitert.
Bewerbungen können bis zum 31. Januar 2027 als PDF an info@gib-hessen.de gesendet werden. Die Preisverleihung findet am 5. Mai 2027, dem Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung, in Frankfurt statt.
Jason von Juterczenka bringt den Gedanken der Wochenendrebellen auf den Punkt: „Es gibt ungefähr acht Milliarden verschiedene Arten, Mensch zu sein. Warum sollte eine davon als Standard gelten?“