demokratisch – sozial – ökologisch

Senatswahlen vom 20. – 31. Januar 2025

Senatswahlen vom 20. – 31. Januar 2025
(Online Voting)


Staatliche Finanzkrise, Aufstieg der extremen Rechten, Umweltkatastrophe, Inflation und Kriege – auch in Krisenzeiten halten wir Beschäftigten in Lehre, Forschung und Wissenschaftsverwaltung trotz hoher Belastung, chronischer Unterfinanzierung, massenhafter Befristung und eklatantem Personalmangel den Betrieb am Laufen.
 

Unsere Kernforderungen sind: Mehr Zeit für eigenständige Forschung und das gute Leben, mehr Dauerstellen, Mindeststandards für befristet Beschäftigte, prekäre Lehrbedingungen stoppen, Zukunftsperspektiven für Beschäftigte schaffen, Strukturen angehen, die Machtmissbrauch begünstigen. Nur gemeinsam können wir Demokratie und Mitbestimmung an der Hochschule und in der Gesellschaft stärken.
 

Wir treten ein: für eine Universität, die umweltpolitische Ziele unbürokratisch umsetzt, ihren Strom zunehmend aus erneuerbaren Energien gewinnt, weniger Müll produziert und insgesamt eine umweltfreundliche Infrastruktur bietet.
 

Wir setzen uns ein: für eine Volluniversität — gegen das Streichen kleiner Fächer. Mit Besorgnis beobachten wir Beschäftigten die zunehmenden Sparmaßnahmen an der Universität, die uns alle treffen.
 

Wir haben uns eingemischt und werden dies weiterhin tun: für bessere Betreuungsrelationen in allen Fachbereichen, eine gute Lehrkräftebildung und für eine demokratische Beteiligung an hochschulpolitischen Entscheidungen aller Statusgruppen. Es kommt einiges auf uns zu: Überprüfung der schuldrechtlichen Vereinbarung für mehr Dauerstellen, weitere Diskussionen über den Kodex für gute Arbeit und Verhandlungen über den Haustarifvertrag der Goethe-Universität 2026 sowie der Hochschulpakt und die Zielvereinbarungen zwischen Uni und Land.
 

Wir stehen für gleiche Chancen, unabhängig von Geschlecht, sexueller Orientierung, psychischer und körperlicher Beeinträchtigungen, Herkunft und Hautfarbe. Noch immer tragen vor allem Frauen die Last nicht nur häuslicher Sorgetätigkeiten – daraus darf ihnen kein Nachteil entstehen. Wissenschaft muss frei sein von privaten Profitinteressen. Das Land Hessen muss die Universität dafür mit ausreichenden finanziellen Mitteln ausstatten, das Präsidium muss diese gerecht zwischen den Fachbereichen verteilen und ihre Entscheidungen transparent kommunizieren. Wir wollen mehr Kooperation statt Konkurrenz!
 

Dafür brauchen wir Ihre Stimme. Wir freuen uns neben Ihrem Votum für uns auch über eine aktive Mitarbeit.

Die Gewerkschaftsliste GEW/ver.di an der Goethe-Universität Frankfurt:

  1. Andrea Meierl | Internationales Studienzentrum (ISZ)
  2. Anna Yeliz Schentke | FB 10 Neuere Philologien
  3. Alexander Drakew  | FB 16 Medizin
  4. Petra Heyer | FB 10 Neuere Philologien
  5. Katharina Meixner | FB 11 Geowissenschaften / Geographie
  6. Maximilian Holfelder | FB 09 Sprach- und Kulturwissenschaften
  7. Nils Helwig | FB 14 Biochemie, Chemie und Pharmazie
  8. Iris Volg | FB 03 Gesellschaftswissenschaften
  9. Frank Oliver Sobich | FB 08 Philosophie und Geschichtswissenschaften
  10. Veronika Duma | FB 08 Philosophie und Geschichtswissenschaften
     


The state financial crisis, the rise of the extreme right, environmental catastrophe, inflation and wars - even in times of crisis, we employees in teaching, research and academic administration keep the business running despite high workloads, chronic underfunding, masses of fixed-term contracts and a blatant lack of staff.
 

Our core demands are: More time for independent research and the good life, more permanent positions, minimum standards for fixed-term employees, stopping precarious teaching conditions, creating future prospects for employees, tackling structures that favour the abuse of power. Only together can we strengthen democracy and co-determination at universities and in society.
 

We are in favour of a university that implements environmental policy goals unbureaucratically, increasingly generates its electricity from renewable energies, produces less waste and offers an environmentally friendly infrastructure overall.
 

We are campaigning: for a full university – against the cancellation of small subjects. We employees are watching with concern the increasing cost-cutting measures at the university, which are affecting us all.
 

We have intervened and will continue to do so: for better supervision ratios in all departments, good teacher training and democratic participation in higher education policy decisions by all status groups. We have a lot to look forward to: reviewing the contractual agreement for more permanent positions, further discussions on the Code of Good Work and negotiations on Goethe University‘s 2026 in-house collective agreement as well as the Higher Education Pact and the target agreements between the university and the state.
 

We stand for equal opportunities, regardless of gender, sexual orientation, mental and physical impairments, origin and skin colour. Women in particular still bear the burden of more than just domestic caring duties - they must not be disadvantaged by this. Science must be free from private profit interests. The state of Hesse must provide the university with sufficient financial resources for this, the Executive Board must distribute these fairly between the departments and communicate its decisions transparently. We want more co-operation instead of competition!
 

To achieve this, we need your vote. We look forward to your vote in our favour as well as your active participation.

Flyer