Frankfurt: Heute beginnen die schriftlichen Abschlussprüfungen in der Sekundarstufe I und an den berufsbildenden Schulen in Hessen. Die Arbeitszeit von vielen Kolleg:innen wird sich auf ein kaum vertretbares Ausmaß erhöhen. Anders als der Kultusminister möchte die GEW Hessen diesen Aufwand durch eine Umfrage erheben.
Mehrarbeit erfassen!
Bereits im dritten Jahr in Folge erhebt die GEW Hessen den Mehraufwand, der durch die Korrektur der Abschlussprüfungen entsteht. Thilo Hartmann, Vorsitzender der hessischen GEW, sagte dazu: „Wie bei den Abiturprüfungen führen auch die Korrekturen der Abschlussprüfungen der Sekundarstufe I und der berufsbildenden Schulen zu einer sehr hohen zusätzlichen Belastung. Der Kultusminister verweigert weiterhin die Einführung von verbindlichen Korrekturtagen, obwohl dies von der überwältigenden Mehrheit der Lehrkräfte gefordert wird. Mit unserer Umfrage möchten wir die enormen Belastungen, denen unsere Kolleg:innen ausgesetzt sind, sichtbar machen. Und wir werden dies weiterhin tun, bis das Kultusministerium seine ablehnende Haltung in dieser Angelegenheit ändert.“
Die anonymisierte Umfrage der GEW Hessen beginnt am 12. Mai und endet am 15. Juni 2025. Dadurch wird auch der Mehraufwand erfasst, der durch den zweiten Prüfungstermin entsteht. Die GEW Hessen wünscht allen Schüler:innen, Lehrkräften und Eltern eine erfolgreiche Prüfungsphase.