Inklusion

Die GEW Hessen ist Mitbegründer der Gruppe Inklusions-Beobachtung Hessen (GIB Hessen). Im März 2009 ist in Deutschland die UN-Behindertenrechts-Konvention (UN-BRK) in Kraft getreten. Mit dieser ist Hessen dazu verpflichtet, ein inklusives Bildungssystem aufzubauen und das individuelle Recht jedes einzelnen Kindes mit Behinderungen auf Zugang zur allgemeinen Schule sicherzustellen.

Der in Folge der Konvention veränderte Paragraf 51 Absatz 1 des Hessischen Schulgesetzes beinhaltet den Vorrang der allgemeinen Schule gegenüber der Förderschule:„Inklusive Beschulung von Schülerinnen und Schülern mit Anspruch auf sonderpädagogische Förderung und ohne diesen Förderanspruch findet als Regelform in der allgemeinen Schule in enger Zusammenarbeit mit den zuständigen sonderpädagogischen Beratungs- und Förderzentrum und gegebenenfalls unter Beteiligung der Förderschule statt […]“.  Art. 33 Abs.3 der UN-BRK fordert darüber hinaus:„Die Zivilgesellschaft, insbesondere Menschen mit Behinderungen und die sie vertretenden Organisationen, wird in den Überwachungsprozess einbezogen und nimmt in vollem Umfang daran teil“.

Inklusion bedeutet für GIB ein gesamtgesellschaftliches Umdenken; Inklusion hat alle Lebensbereiche einzuschließen. Durch den Austausch von "wissenden" Eltern, Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen und Lehrern und Experten aus allen Bereichen werden Informationen, Wissen und Erfahrung zusammengetragen, um "Lernende" zu "Erkennenden" in Sachen Inklusion zu machen." 

www.gib-hessen.de

Inklusion ist viel mehr als „Inklusiver Unterricht“

HLZ 7-8/2019: Inklusion

Die Ausbildung für das Lehramt an Förderschulen

HLZ 7-8/2019: Inklusion

HLZ 7-8/2019: Inklusion

Gymnasiale Lehrerbildung und Inklusion in Marburg

HLZ 7-8/2019: Inklusion

Regionale Beratungs- und Förderzentren und allgemeine Schulen

HLZ 7-8/2019: Inklusion

Kommentar Johannes Batton

HLZ 6/2019: Sonderpädagogische Förderung