Zusatzversorgung

Die Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst ist in zwei nahezu gleichlautenden Tarifverträgen geregelt, dem Altersvorsorge-Tarifvertrag ATV und dem kommunalen ATV-K.

Der Tarifvertrag gilt für alle Arbeitgeber, bei denen das öffentliche Tarifrecht angewandt wird, da in § 25 TVöD und § 25 TV-L festgeschrieben ist, dass die Beschäftigten Anspruch auf eine betriebliche Altersversorgung nach ATV bzw. ATV-K haben. Auch die beiden großen Kirchen haben Regelungen, die weitgehend dem ATV entsprechen. Durchgeführt wird die Zusatzversorgung über Zusatzversorgungskassen. Die größte unter diesen ist die VBL (Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder), daneben gibt es über 20 kommunale und kirchliche Zusatzversorgungskassen (ZVK).

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Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst | Info Hauptvorstand

Mit Verbesserungen bei den Startgutschriften, beim Mutterschutz und der Gleichstellung eingetragener Lebenspartnerschaften endeten die Verhandlungen über die Zusatzversorgung im öffentlichen Dienst.

Die Gespräche waren nach einem Urteil des Bundesgerichtshofes (BGH) aus dem Jahr 2007 nötig geworden, der die Berechnung der Startgutschriften für rentenferne Jahrgänge verworfen hatte.

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