Tarif TU Darmstadt

TV-H Überleitung Besitzstände nach §§ 8 und 9 TVÜ-H

Für die Beschäftigten, die vom BAT zum 1. Januar 2010 in den TV-H übergeleitet wurden und zu diesem Zeitpunkt noch nicht aufgestiegen sind, gibt es besondere Besitzstandsregelungen für noch nicht vollendete Bewährungsaufstiege und Ansprüche auf eine Vergütungsgruppenpauschale. Seit 1.1.2012 muss die Gewährung dieser Ansprüche beantragt werden.

In den Genuss dieser Regelungen kamen u. a. ursprünglich alle aus dem BAT zum 1. Januar 2010 in den TV-H übergeleiteten Beschäftigten, wenn sie bei Fortgeltung des BAT den Aufstieg noch bis zum 31. Dezember 2012 vollzogen hatten. Ende 2014 wurde der Stichtag auf den 31. Dezember 2015 verlängert.  Neu seit dem Jahr 2012 greifende Besitzstände müssen beantragt werden. Bei der Beantragung noch nicht vollendeter Aufstiege ist eine individuelle Prüfung notwendig, um gegebenenfalls materiell nachteilige Wirkungen auszuschließen. Die Beantragung einer zustehenden Vergütungsgruppenpauschale ist in jedem Falle unschädlich.

An den Universitäten Frankfurt und Darmstadt gelten allerdings andere Fristen. Die folgenden Musteranträge sind für folgende Zeiträumen zu nutzen, wobei zu beachten ist, dass entsprechend der tarifvertraglichen Ausschlussfrist ein Antrag auch noch sechs Monate nach dem Anspruchszeitpunkt anspruchswahrend gestellt werden kann:

Land Hessen: bis 31. Dezember 2015
Goethe-Universität Frankfurt: bis 29. Februar 2016
TU Darmstadt: bis 30. April 2016

Zum Download im Mitgliederbereich

  • Goethe-Uni Frankfurt: Anträge TV §8 und 9 TV-Überleitung GU Ffm.
  • Land Hessen: Anträge TV-Hessen §8 und 9 TV-Überleitung Hessen
  • TU Darmstadt: Anträge TV §8 und 9 TV-Überleitung TU Da.
  • Bewährungsaufstiege und Vergütungsgruppenzulage 2015

Tarif- und Besoldungsrunde 2015

Die TU Darmstadt ist tarifrechtlich selbstständig, daher sind an der südhessischen Hochschule gesonderte Tarifverhandlungen über die Gehaltsentwicklung zu führen.

Tarifverhandlungen an der TU Darmstadt | Solidarische Mittagspause der GEW Hessen

Anlässlich der Tarifverhandlungen am 22. April 2015 an der Technischen Universität Darmstadt haben sich Studierende und Mitarbeiter_innen zu einer Solidarischen Mittagspause an einem Infostand der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hessen (GEW Hessen) vor der autonomen Universität zusammengefunden.

Interessierte kamen mit bereits gewerkschaftlich organisierten Menschen ins Gespräch und wurden von den Tarifkommissions-Mitgliedern (4. Foto) Steffen Bräutigam, Rüdiger Bröhling und Carmen Ludwig über den aktuellen Stand der Tarifgespräche an der Technischen Universität Darmstadt informiert.

Die Aktion der GEW-Hochschulgruppe Darmstadt zur Stärkung der Forderungen der Gewerkschaften in den Tarif-Verhandlungen setzte ein klares Zeichen für ein Ende des Befristungsunwesens an den Hochschulen sowie für eine längst überfällige Aufwertung der studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräfte durch einen Tarifvertrag.

Kontakt: Sebastian Ankenbrand, Hochschulreferent für die GEW-Südhessen
ankenbrand@gew-suedhessen.de

5,5 Prozent mehr, Einschränkung befristeter Arbeitsverhältnisse und Tarifvertrag für Hilfskräfte!

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Hessen fordert an Hochschulen neben 5,5 Prozent, aber mindestens 175 Euro monatlich mehr Einkommen, konkrete Maßnahmen zur Einschränkung des Abschlusses
befristeter Arbeitsverhältnisse. Darüber hinaus fordern wir eine tarifvertragliche Regelung für Hilfskräfte an den Universitäten in Frankfurt und Darmstadt.

Des Weiteren haben wir zusätzlich folgende Forderungen an Innenminister Peter Beuth übermittelt: 

  • 100 Euro monatlich mehr für Praktikantinnen und Praktikanten sowie für Auszubildende,
  • Laufzeit: 12 Monate,
  • Erhöhung des Urlaubsanspruchs für Auszubildende auf 30 Arbeitstage sowie eine verbindliche Übernahmeregelung,
  • stufengleicher Aufstieg bei Höhergruppierungen,
  • Ausschluss sachgrundloser Befristungen.