Seniorinnen und Senioren aktiv in der GEW Hessen

Regelmäßige Treffen

Zeichnung: Ch. Sämann

Rentenprobleme, Stellung der Senior_innen in der Gesellschaft, Kriminalität, Verkehrsprobleme sowie Aktuelles in der GEW – das und vieles mehr sind unsere Themen. Wir beteiligen uns an Kampagnen unserer Gewerkschaft und pflegen den Kontakt zu den anderen Gewerkschaften.

Interessiert? Dann melden Sie sich bei einem unserer Vorstandsmitglieder.

Wir freuen uns auf Ihre Anregungen und Ihre Mitarbeit. 

Die Deutsche Rentenversicherung betont, dass kein Antrag auf die sogenannte Mütterrente gestellt werden muss.

"Der mitteldeutsche Rentenversicherungsträger weist darauf hin, dass die Neuberechnung der Zeiten für Kinder, die vor 1992 geboren wurden, von Amts wegen erfolgt und nicht beantragt werden muss. Für Versicherte, die ein geklärtes Rentenversicherungskonto haben, liegen die erforderlichen Informationen für die verbesserte Anerkennung der Zeiten vor ...", heißt es bei der Deutschen Rentenversicherung.

Hinweis der Landesrechtsstelle

Für vorhandene und künftige Ruhestandsbeamtinnen und -beamte in Hessen gibt es ebenfalls noch keine neue gesetzliche Regelung.

Die Diskussion darüber, in welcher Form die "Mütterrente" in das hessische Beamtenversorugngsrecht eingeführt wird, wird es nach unsere Einschätzung erst dann geben, wenn die "Mütterrente" für den Bereich der gesetzlichen Rentenversicherung verabschiedet ist.

Zehn Forderungen haben die Mitglieder der Personengruppe Seniorinnen und Senioren der GEW Hessen (4399 wahlberechtigte Mitglieder) am 4. Juli 2013 zur Landtagswahl formuliert und an die Parteien im Hessischen Landtag geschickt. Die uns bisher vorliegenden Antworten finden Sie im Anhang zum Herunterladen.
Die zehn Forderungen der Personengruppe Seniorinnen und Senioren

  1. Verankerung der Seniorenmitbestimmung mit Sitz-, Rede- und Stimmrecht in der hessischen Gemeindeordnung durch ein hessisches Seniorenmitwirkungsgesetz.
  2. Teilhabe aller – der Älteren, der Ärmeren, der Behinderten – am sozialen, gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben, zum Beispiel durch den Ausbau des lebensbegleitenden Lernens durch geeignete Einrichtungen.
  3. Erhaltung der Mobilität, zum Beispiel durch Ausbau der Barrierefreiheit in allen Bereichen sowie Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs in ländlichen Regionen.
  4. Aufhebung der Schuldenbremse/des Fiskalpakts.
  5. Rückkehr in die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) für alle Bediensteten und Beamten Hessens; Rückkehr zur Rente/Pension mit 65 Jahren; Wiedereinführung der Altersteilzeitregelung in Hessen.
  6. Rekommunalisierung von Grundversorgungseinrichtungen, insbesondere der Energieversorgung.
  7. Sicherstellung des Ärztebestandes in ländlichen Regionen.
  8. Rücknahme der Privatisierung von öffentlichen Einrichtungen (Wohnungsgesellschaften, Hochschulen, Krankenhäuser u.a.).
  9. Bau und Finanzierung von bezahlbarem behinderten- und altengerechten Wohnraum für Singles und Großfamilien; kein Verkauf von öffentlichem Wohnraum.
  10. Zur Finanzierung:
    – Erhöhung des Spitzensteuersatzes der Einkommenssteuer 
    – höhere Besteuerung großer Erbschaften
    – Wiedereinführung der Vermögenssteuer/- abgabe