A13 FÜR ALLE

Für gerechte Bezahlung von Grundschullehrkräften

Wie gut werden sie bezahlt?

Besoldung im Bundesländervergleich

 

Lehrermangel in Grundschulen und Förderschulen

Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Lorz!

Grundschullehrerinnen und -lehrer demonstrieren vorm Landtag für ihre gerechte Bezahlung

Grundschullehrerinnen und -lehrer demonstrieren vor Schulämtern

HLZ 9-10/2016: Aus der Arbeit der GEW ...

Foto: Kolleginnen und Kollegen der KV Eschwege, Hersfeld-Rotenburg und Witzenhausen

 

Liebe Grundschullehrerinnen und Grundschullehrer, liebe Kolleginnen und Kollegen!

Die GEW Hessen tritt geschlossen dafür ein, dass Eure anspruchsvolle, hochwertige und wichtige Arbeit in den Grundschulen endlich auch durch eine gerechte Eingruppierung bei der Besoldung anerkannt wird.

Deshalb fordert die GEW: A 13 auch für alle Grundschullehrkräfte

Gemeinsam mit vielen Kolleginnen und Kollegen aus den Grundschulen haben wir dies bereits durch vielfaltige Aktionen verstärkt in der Öffentlichkeit deutlich gemacht!

In einem Gutachten für die GEW kommen die Europa-Rechtswissenschaftlerinnen Prof. Dr. Eva Kocher, Dr. Stefanie Porsche und Dr. Johanna Wenckebach sowohl hinsichtlich der Ausbildung als auch hinsichtlich der tatsächlichen Tätigkeit von Grundschullehrkräften zu dem Ergebnis, dass es sich bei der Besoldung nach A12 um eine mittelbare Diskriminierung aufgrund des Geschlechts handelt. Dies ist nicht länger hinnehmbar!

Die GEW Hessen wird auch hier dran bleiben! Denn: Auf den Anfang kommt es an!

ACHTUNG! Dies sieht der Philologenverband (PhV), die Standesvertretung der Gymnasiallehrkräfte im Beamtenbund ganz anders: In der Ausgabe der Zeitschrift (PROFIL, April 2016) polemisiert dessen Vorsitzender, Heinz-Peter Meidinger, gegen diese „Einheitsbezahlung“. Dabei spricht er davon, dass das Lehramtsstudium für Grundschulen ebenso wie der Unterricht in der Grundschule ein niedrigeres Anspruchsniveau habe. Auch meint er zu wissen, dass Euer Vor- und Nachbereitungsaufwand geringer sei. Deshalb sei es richti g, dass Lehrkräfte an Gymnasien mehr verdienen.

Überheblicher geht es nicht! Deshalb: Zeigt diesen Philologen und ihrem Dachverband DLH die rote Karte!