HLZ – aktuelle Artikel
Prekäre Beschäftigungsbedingungen stellen keine Ausnahmen dar, an deutschen Hochschulen sind sie die Regel.
Das Studium erziehungs- und bildungswissenschaftlicher Fächer qualifiziert für vielfältige Berufsfelder, zum Beispiel in der außerschulischen Bildung. Thematisiert wird unter anderem die bedarfsgerechte und angemessene Konzipierung von Lehr- und Lernsettings. Vor diesem Hintergrund stelle ich mir als Master-Studentin der Erziehungs- und Bildungswissenschaft in diesem Artikel die Frage, inwieweit die...
Wer heute studieren möchte, muss nicht nur bildungswillig sein, sondern in zunehmendem Maße auch flexibel. Dies bezieht sich nicht nur auf Vorlesungszeiten und Finanzierungsprobleme, sondern längst auch auf die Möglichkeit, überhaupt in einer Hochschulstadt wohnen zu können.
Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für junge Frauen und Männer ein wichtiger Aspekt bei der Familienplanung. Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die an Universitäten tätig sind, werden aufgrund ihrer langen Qualifikationsphasen und den speziellen Beschäftigungsbedingungen hier vor besondere Herausforderungen gestellt.
Von 2005 bis 2011 ist die Zahl der Studienanfänger im ersten Fachsemester an hessischen Hochschulen von 38.000 auf 56.500 angestiegen, was einem Zuwachs von etwa 50 % entspricht. Die Landtagsfraktion „Die Linke“ fragte jetzt zum zweiten Mal nach der Entwicklung des Lehrpersonals in dieser Zeit, nach dem Anteil von Lehrbeauftragten an der Lehre, nach den Vergütungssätzen, nach unvergüteten Lehraufträgen und erstmals...
Bildung ist eine der entscheidenden sozialen Fragen des 21. Jahrhunderts. Eine demokratische Gesellschaft bedarf gebildeter Bürger, ihrer Reflexivität, gesellschaftlichen Urteilskraft und politischen Handlungskompetenzen. Es kommt daher im Interesse einer demokratischen Gesellschaftsentwicklung wesentlich darauf an, allen Menschen unabhängig von sozialer Herkunft, Geschlecht, Ethnizität, Religion, Behinderung, Alter...
Jedes Jahr im September ist es wieder soweit: Die OECD veröffentlicht in ihrem Band „Bildung auf einen Blick“ die neuesten Zahlen der internationalen Bildungsforschung. Eine wichtige Kennziffer in diesem Bericht ist die Höhe der Bildungsausgaben.
Im Frankfurter Café Albatros gibt es am Mittwochabend Ende November keine freien Sitzplätze mehr. In einem Seitenraum des Lokals diskutieren drei Dutzend wissenschaftlich Beschäftigte der Goethe-Universität über ihre alltäglichen Arbeitsbedingungen und was sich dringend in der Hochschule ändern muss.
Aller Voraussicht nach wird der Hessische Landtag im Dezember den Gesetzentwurf verabschieden, mit dem nun auch den Gymnasien die „Wahl“ zwischen G8 und G9 ermöglicht wird. Leider ist dieses Gesetz kein Grund zur Freude, denn im Ergebnis führt es zu einer weiteren Zersplitterung der Schullandschaft, die für eine verstärkte Konkurrenz um Schülerströme und noch größere Probleme bei Schulwechseln sorgen wird.
Seit etwa 15 Jahren wird die schulpolitische Diskussion von dem Paradigma einer „selbstständigen Schule“ dominiert, die wahlweise auch als „autonome Schule“, „eigenverantwortliche Schule“ oder „selbstständigere Schule“ firmiert.








