GEW Hessen unterstützt Protest der Personalräte gegen „Schwarze Listen“
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Vom: 15. Dezember 2009

Frankfurt (gew). „Bekanntermaßen steht die GEW Hessen für eine gute Qualität der Arbeit in den Schulen. Die GEW Hessen steht aber auch für die Einhaltung grundlegender rechtstaatlicher Prinzipien“, erklärt der Landesvorsitzende, Jochen Nagel.

In diesem Gesamtzusammenhang hat der Personalräteausschuss der GEW Hessen, der aus Vertretern aller 15 Gesamtpersonalräten besteht, über die derzeit von der Zentralstelle Personalmanagement (ZPM) in Darmstadt verwaltete Liste diskutiert, mit der Einzelpersonen die Einstellung in den Schuldienst verweigert wird. Dabei wurde einstimmig das anliegende Schreiben beschlossen, das wir  Ihnen mit der Bitte um entsprechende Beachtung zusenden. Auch die Fachgruppe Schulaufsicht hat einen entsprechenden Beschluss gefasst, den wir ebenfalls anfügen.

Der Landesverband der GEW Hessen unterstützt ausdrücklich den Protest der GEW-Personalräte gegen diese Form der „Schwarzen Listen“, erklärte Nagel. Der GEW-Landesverband hat aus diesem Grund die beiden Schreiben an die hessische Kultusministerin Dorothea Henzler sowie an die bildungspolitischen Sprecherinnen und Sprecher der im Landtag vertretenen Fraktionen weitergeleitet.