GEW Hessen und AStA verlangen Transparenz in der Verkaufsplanung für Campus Bockenheim
Category: Pressemitteilungen

 

Vom: 16.07.09

Frankfurt (gew). Nach Medienberichten gibt es bereits einen Kaufvertrag über den Campus Bockenheim und die Öffentlichkeit ist nicht informiert. „Das ist ein skandalöser Vorgang“, so kommentieren Carmen Ludwig, stellvertretende Vorsitzende der GEW Hessen und Nadia Sergan, ASTA-Vorsitzende der Universität Frankfurt die Meldungen.  

Die Bildungsgewerkschaft und die Studierenden der Frankfurter Universität unterstützen die Forderungen der Bürgerinitiative „Ratschlag Campus Bockenheim“:  
- die Beteiligung der BewohnerInnen der Stadt an Planung und Entwicklung des Campus-Geländes 
- bezahlbare Wohnungen für Familien, altersübergreifendes und betreutes Wohnen,  genossenschaftliche Wohnanlagen,
- Soziale Einrichtungen für Kinder und Jugendliche; Erhalt der KiTa im  Studierendenhaus
- Erhalt des Studierendenhauses als Zentrum für unterschiedliche  Bevölkerungsgruppen mit kulturellen Angeboten
- Erhalt und öffentliche Nutzung von historisch und architektonisch bedeutsamen  Gebäuden wie Dondorf-Druckerei und Kramer-Bauten (u.a. Philosophikum)
- Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung des Mikro-Klimas (u.a. Grünflächen,  Reduzierung des motorisierten Individualverkehrs)- Entwicklung eines kulturellen Zentrums im Bereich des Bockenheimer Depots für  Tanz-, Theater und Musikgruppen  

„Wir erwarten, dass über den Verkauf dieses öffentlichen Eigentums mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutiert wird und diese in die Planungen einbezogen werden. Der Stand der Planungen und möglichen Vereinbarungen mit den Investoren muss umgehend transparent für die Öffentlichkeit gemacht werden“, so Ludwig und Sergan abschließend.