Offener Brief an Ministerpräsident Bouffier zum Thema Rechtsextremismus in Hessen
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Vom: 26.02.12

Jochen Nagel, der Landesvorsitzender der GEW Hessen, hat sich anlässlich der bundesweiten Schweigeminute für Opfer rechtsextremistischer Gewalt am morgigen Tag mit einem Offenen Brief an den hessischen Ministerpräsidenten gewandt und eine massive bildungspolitische Offensive zum Thema gefordert. Den Offenen Brief finden Sie in der Anlage.

Sehr geehrte Damen und Herren,

Jochen Nagel, der Landesvorsitzender der GEW Hessen, hat sich heute anlässlich der bundesweiten Schweigeminute für Opfer rechtsextremistischer Gewalt am morgigen Tag mit einem Offenen Brief an den hessischen Ministerpräsidenten gewandt und eine massive bildungspolitische Offensive zum Thema gefordert.

In dem Brief, den ich Ihnen anbei zur Kenntnis übersende, heißt es unter anderem:

„Aber diese einmalige Aktion – so wichtig sie auch ist - wird nicht ausreichen, dauerhaft der rechtsextremistischen Gefahr entgegenzuwirken. Die explizit neofaschistische Szene ist auch in Hessen sehr aktiv: Es gibt Gruppen, Akteure und Aktivitäten u. a. in Kassel, in Orten der Landkreise Vogelsberg, Schwalm-Eder, Wetterau, Main-Kinzig und Gießen, dann im Raum Wetzlar, im Rhein-Main-Gebiet und in Südhessen. Die Entwicklung in diesem Bereich ist seit Jahren von vier Tendenzen gekennzeichnet: Erstens hat sich eine stabile Szene herausgebildet, zweitens hat sie sich ideologisch radikalisiert, drittens ist sie zunehmend gewaltbereit und -tätig, viertens gibt es inzwischen dichte Vernetzungs- und Kontaktstrukturen.“


Mit kollegialen Grüßen

Jens Wernicke



Referent für Bildungspolitik

GEW Landesverband Hessen

Zimmerweg 12

60325 Frankfurt am Main

Tel.: 069/971293-32

FAX: 069/971293-93

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