

Birgit Koch, stellvertretende Landesvorsitzende der GEW Hessen, übergab heute (18.) dem Pressesprecher der Kultusministerin, Christian Henkes, über 2.000 Unterschriften für den Erhalt des wichtigen Programms zur Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt (EIBE).
Mitbewerber Norbert Hocke erhielt 42,5 Prozent der Stimmen. Nach acht Jahren Vorsitz trat Ulrich Thöne nicht mehr an. In einem Interview sprach darüber, was er sich für die GEW wünscht.
Auf ihrem Gewerkschaftstag vom 12. bis 16. Juni berieten die Delegierten der Bildungsgewerkschaft GEW auch darüber, was von den PISA- und ähnlichen Studien zu halten und ob diesen zukünftig vielleicht sogar mit genereller Ablehnung zu begegnen ist.
Die Lehrerfortbildung in Hessen liegt danieder. Das hat wohl auch das Kultusministerium erkannt und das Landesschulamt und die Lehrkräfteakademie damit beauftragt, die Lehrerfortbildung neu zu organisieren. Nach Ankündigungen, die Hoffnung auf Verbesserungen nährten, macht das LSA nun aber vor allem durch Stellenkürzungen auf sich aufmerksam – ein weiteres Mal auch auf regionaler Ebene bei den Staatlichen...
Die Parole "Hessen vorn!", beschreibt in den 1960er Jahren die eindrucksvolle Entwicklung des Bundeslandes seit dem Zweiten Weltkrieg. Doch welchen Bestand hat der stolze Slogan aus dem vergangenen Jahrhundert heute – nach 14 Jahren CDU-Regierung?
Ein Umdenken in der Bildungspolitik fordern Initiatoren und Unterzeichner des "Marburger Bildungsaufrufs". Der Aufruf entstand während der Vortragsreihe "Ökonomisierung oder Demokratisierung? Was wird aus unserem Bildungswesen?". Verfasst haben ihn die Organisatoren, Referentinnen und Referenten der Vortragsreihe sowie Teilnehmende der einleitenden Podiumsdiskussion.
Die Finanznot der öffentlichen Haushalte stellt mittlerweile nicht nur theoretisch, sondern ganz praktisch eine Bedrohung unseres Sozialstaates dar: Nicht nur, dass vielerorts immer mehr Schulen, Sporthallen oder Parks in marodem Zustand sind und Schwimmbäder oder Kultureinrichtungen geschlossen werden.
Am 14. Mai 2013 haben die Fraktionen der CDU und der FDP einen Gesetzentwurf eingebracht über die Anpassung der Besoldung und Versorgung in Hessen, der am 22. Mai im Landtag behandelt wurde.
Anlass: Aufgrund der Rechtsprechung des Bundesarbeitsgerichts (07/2012) und auch des Arbeitsgerichts Gießen (03/2013) hat das Landesschulamt und Lehrkräfteakademie jetzt eine Verfügung herausgegeben, nach der den Beschäftigten, deren befristete Arbeitsverträge 10 Jahre oder länger laufen und die 13 und mehr befristete Verträge hatten, ein Angebot zur Entfristung ihres jetzigen Arbeitsvertrags zu unterbreiten ist.
Bis zum 7. Mai 2013 waren die betroffenen GEW-Mitglieder aufgerufen, ihr Votum zum Tarifverhandlungsergebnis vom 16. April 2013 mit dem Land Hessen abzugeben.
Nachdem sich am 16. April 2013 die Gewerkschaften und das Land Hessen auf eine Einigung in der Tarifauseinandersetzung 2013 verständigt hatten, trafen sich am 19. April und am 24. April 2013 GEW und ver.di mit Vertretern der TU Darmstadt bzw. der Frankfurter Goethe-Universität.