Goethe-Uni Frankfurt

Donnerstag, 26. Oktober 2017 | 18.15 Uhr

Campus Westend | Norbert-Wollheim-Platz 1, IG Farben-Haus, Raum 1.811
Flyer zur Veranstaltung 

Themen

  1. Micha Brumlik und MitarbeiterInnen der Forschungsstelle:
    Zur Arbeit der Forschungsstelle NS-Pädagogik

  2. Z. Ece Kaya | Buchvorstellung

    Kolonialpädagogische Schriften in der NS-Zeit
    Zur Geschichte des deutschen Kolonialrassismus in der deutschen Erziehungswissenschaft, Beltz Verlag Weinheim 2017

  3. Micha Brumlik und Benjamin Ortmeyer (Hrsg.) | Buchvorstellung

    Max Träger – kein Vorbild
    Mit Beiträgen u.a. von Bernhard Nette/Stefan Romey, Sven Lehmann,
    Z. Ece Kaya, Aktive der GEW Studis/Junge GEW Hamburg

Gründung der Forschungsstelle

Im Januar 2012 wurde das dreijährige Lern- und Forschungsprojektes der Hans-Böckler-Stiftung „Theorie und Praxis der Erziehungswissenschaften im Nationalsozialismus“ an der Goethe-Universität abgeschlossen.

Seit Februar 2012 läuft das von der DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft) genehmigte Projekt „Rassismus und Antisemitismus in erziehungs-wissenschaftlichen und pädagogischen Zeitschriften 1933–1944/45“.

In diesem Kontext wurde im Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaften die „Forschungsstelle NS-Pädagogik“ unter der Leitung von Micha Brumlik und Benjamin Ortmeyer im Januar 2012 in Zusammenarbeit mit dem Fritz-Bauer-Institut gegründet.

Ausgangspunkt der Arbeit ist die These, dass das Wissen über die NS-Zeit zur Allgemeinbildung gehört und dieses Wissen und die Auseinandersetzung über die NS-Pädagogik fester Bestandteil der Vorbereitung auf den Lehrberuf werden sollen.

Die „Forschungsstelle NS-Pädagogik“ wurde zur Förderung der Verbindung von Forschung und Lehre und zur zentralen Sammlung bisheriger Studien und Materialien zum Thema „Erziehungswissenschaft und Pädagogik in der NS-Zeit“ gegründet.