Emmanuel Mbolela spricht

„Geflüchtet aus afrikanischen Ländern - gestrandet in Marokko“

Montag, 15. Mai, 17–19 Uhr, Frankfurt

Eintritt frei

lea-Veranstaltung zum Thema ‚politische Verfolgung, Flucht & Asyl‘ in Kooperation mit dem Arbeitskreis Internationales der GEW Hessen (AKI)  sowie der internationalen Menschenrechtsorganisation Imbuto e.V. 

Ein „Buch des Widerstandes, des Aufstandes des Gewissens" - so urteilt der Schweizer Soziologe Jean Ziegler über das von Emmanuel Mbolela 2014 veröffentlichte Buch "Mein Weg von Kongo nach Europa".  2002 flüchtete Mbolela als politisch Verfolgter aus der Demokratischen Republik Kongo. Quer durch die Sahara gelangte er nach Marokko, wo er einen Verein Geflüchteter aus afrikanischen Ländern mitbegründet. Vier Jahre später erhält er Asyl in den Niederlanden. Heute unterstützt der Verein viele Menschen, die in Marokko gestrandet sind, z. B. durch Rasthäuser für geflüchtete Frauen und ihre Kinder. 

In der lea-Veranstaltung berichtet und diskutiert Emmanuel Mbolela über seine Erfahrungen. Es geht aber auch um die aktuelle Diskussion über „sichere Herkunftsländer“ sowie um den Druck, der seitens der EU auf Staaten in Nordafrika ausgeübt wird. Begleitet wird Emmanuel Mbolela von seinem Übersetzer Dieter Alexander Behr, Wien. Beide zusammen machen auch Lese-Reisen in Schulen. 

Um Anmeldung wird gebeten:

 anmeldung@lea-bildung.de
 069– 971293-27